Transport auf dem Anhänger

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rinaldo
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Transport auf dem Anhänger

Beitrag von rinaldo » 02.04.2017, 15:09

Moin zusammen
Ich war letzte Woche mit dem Wohnmobil und einem Motorradanhänger in Meran.
Dabei habe ich die hinteren Spanngurte durch die in der Bedienungsanleitung angegebenen Stellen (Beifahrer Fußrasten) befestigt. Bei einem Tankstopp habe ich nicht schlecht gestaunt als ich gesehen habe dass ein Gurt komplett durchgeschnitten war und der andere kurz davor war zu reißen. Ich empfehle jedem der seine RS auf dem Anhänger transportiert unbedingt die in der Bedienungsanleitung empfohlenen weichen Lappen dazwischen zulegen. Die Aufnahmen der Fußrasten sind so scharf das Gurte reißen können .
Gruß Roland

RSFelix
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von RSFelix » 02.04.2017, 20:57

Ist gut darauf nochmal hinzuweisen.
Aber eigentlich logisch und es wurde darauf hingewiesen.
Also eigentlich bekannt.

Beste Grüße
Willy

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josch168
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von josch168 » 06.07.2017, 10:42

Hallöle,

waren gerade ne Woche im Erzgebirge und hatten unsere Moppeds dabei.

Hat eigentlich recht gut funktioniert.

Standen recht fest.

Bei mir sind wir allerdings nicht über die Fußrasten sondern über den Rahmen gegangen.

Grüße Jörg
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zafira-abc
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von zafira-abc » 03.08.2019, 15:21

hallo in die runde...

dieses jahr ist das moped wieder mit auf reisen gegangen.
hab dem guten stück das allgäu gezeigt... :D

beim transport (600km) auf dem hänger ist mir wieder etwas aufgefallen.
beim verladen etwas in die federn gezogen (auf leiche spannung der gurte).
beim 1. stop waren die gurte locker > nachgezogen... :?
beim 2. stop wieder locker ... :cry:

liegt so etwas am esa, wenn das nicht selbst korrigieren kann, weil zündung aus?

bis anschlag anziehen macht ja auch keinen sinn.
ein selbstständiges öffnen der gurte schließe ich aus.
wie handhabt ihr diese sache?

meine zurrvariante:
vorn
vorderad in der wippe
2 x gurt nach unten über gabelbrücke (2× hebeband)

hinten
2x gurt am rahmen nach hinten/unten gespannt

komplett alles auf durchgehender standschiene.

gewackelt hat da nichts, nur eben die "lockeren" Gurte

grüße andreas
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Joerg58FB
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von Joerg58FB » 03.08.2019, 17:16

Wir waren auch gerade auf Reisen,

einmal bis zu den Alpen ~ 420 KM (einfach) und einmal Bayerischer Wald ~ 490 KM mit unseren beiden, R12RS und F800.

Verzurrt haben wir ähnlich wie du: Vorderrad jeweils in der Wippe und über die Gabelbrücke 2x schräg nach vorne abgespannt, hinten soweit möglich über den Heckrahmen schräg nach hinten/seite. Beide wurden vorne wie hinten weit in die Federn gezogen.

Bei der letzten Fahrt zurück aus dem Bayrischen Wald waren sie Anfangs nicht ganz auf Anschlag, sondern nur mittelmäßig auf Zug abgespannt, mit dem Ergebnis, dass sich bei der F800, also ohne ESA, ein Gurt hinten ausgehakt hatte. :oops: Die R12RS stand noch da wie eine Eins, aber ich habe daraufhin beide weiter runtergezogen.

Das ESA korrigiert nur die Dämpfung/Hydraulik, nicht die Federn an sich. Mal abgesehen davon, dass im Betrieb die Federvorspannung hydraulisch korrigiert werden kann. Feder bleibt Feder, nur die Ventile vom ESA arbeiten nicht, wenn die Zündung/Motor aus ist.

Im "Verbotenen Buch" steht ja auch, dass die Maschine möglichst weit eingefedert werden sollen.

VG Jörg

P.S.: Im aktuellen "Motorradfahrer" der heute im Briefkasten gelandet ist, steht auch ein interessanter Artikel zum Thema
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R11GS von 96-00, K12RS von 00-13, von 06/12 F800ST leider Totalschaden in 08/12, F800ST 09/12 -06/15, aktuell R12RS

Sprintmanier
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von Sprintmanier » 05.08.2019, 13:16

Moin,

diese alternative Befestigung wird es bestimmt bald auch für andere Modelle geben.

https://www.louis.de/artikel/eil-zurr-m ... r=10039730

Grüße
Gerd

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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von R1200RS-ML » 05.08.2019, 13:30

.....auf jeden Fall ist es wichtig auf die "scharfen Kanten" der Sozius-Fußrastenhalter hinzuweisen.

Mir ist es 2016 bei dem ersten Anhänger-Transport auch so gegangen.
Die scharfen Kanten sind einfach zu übersehen, in der Bedienungsanleitung steht das zwar aber ich habe alle Anhängertransporte mit meinen Vorgänge-Mopeds so abgesichert und nie ein Problem damit gehabt.

Jetzt kommt vorher eine Moosgummi-Unterlage unter den Abspanngurt und alles ist gut

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zafira-abc
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Re: Transport auf dem Anhänger

Beitrag von zafira-abc » 09.08.2019, 16:57

Joerg58FB hat geschrieben:
03.08.2019, 17:16
Wir waren auch gerade auf Reisen,

einmal bis zu den Alpen ~ 420 KM (einfach) und einmal Bayerischer Wald ~ 490 KM mit unseren beiden, R12RS und F800.

Verzurrt haben wir ähnlich wie du: Vorderrad jeweils in der Wippe und über die Gabelbrücke 2x schräg nach vorne abgespannt, hinten soweit möglich über den Heckrahmen schräg nach hinten/seite. Beide wurden vorne wie hinten weit in die Federn gezogen.

Bei der letzten Fahrt zurück aus dem Bayrischen Wald waren sie Anfangs nicht ganz auf Anschlag, sondern nur mittelmäßig auf Zug abgespannt, mit dem Ergebnis, dass sich bei der F800, also ohne ESA, ein Gurt hinten ausgehakt hatte. :oops: Die R12RS stand noch da wie eine Eins, aber ich habe daraufhin beide weiter runtergezogen.

Das ESA korrigiert nur die Dämpfung/Hydraulik, nicht die Federn an sich. Mal abgesehen davon, dass im Betrieb die Federvorspannung hydraulisch korrigiert werden kann. Feder bleibt Feder, nur die Ventile vom ESA arbeiten nicht, wenn die Zündung/Motor aus ist.

Im "Verbotenen Buch" steht ja auch, dass die Maschine möglichst weit eingefedert werden sollen.

VG Jörg

P.S.: Im aktuellen "Motorradfahrer" der heute im Briefkasten gelandet ist, steht auch ein interessanter Artikel zum Thema
hallo jörg

das problem aushaken hatte ich auch schon... :roll:
das ist geschichte bei mir
ich nutze diese haken, da kann´s hoppeln wie es will... :lol:
Haken.jpg
haken mit sicherung
hab ich gute erfahrungen gemacht, auch wenn´s mal durch eine bodenwelle geht. die dinger lassen nicht los.


hinten; hab ich den umreifungsgurt (ratsche und gurt in einem, ohne haken am rahmen)
vorn; eine hebeband um die gabelbrücke und dann den umreifungsgurt mit diesem haken

beides dann nach unten in den zurrösen am hänger eingefädelt.
>>> hält :D
f800.jpg
f800st
bei der f800
r1200.jpg
r1200rs
bei der r1200rs, die darf aber jestzt schon mit dach mitfahren :wink: :mrgreen:

grüße andreas
schönes wochenende
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